Wenn sich ein Fotoshooting leicht anfühlt

Über Sympathie und ihre Wichtigkeit

 

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich meine Kundin auf mich zukommen sah. Bis dahin hatten wir nur telefoniert. Und trotzdem wusste ich sofort, dass sie es ist. Es fühlte sich an, als wäre es nicht unser erstes, sondern schon unser x-tes Treffen.

In diesem Moment wurde mir bewusst, welche Wirkung Sympathie auf mich, auf sie und auf unsere Zusammenarbeit hat.

Wenn wir uns sympathisch sind, ist schon die erste Begegnung von Wärme getragen. Ich beobachte jedes Mal, wie sich Nervosität und Anspannung fast von selbst lösen. Ein Gefühl von Sicherheit und Verbundenheit entsteht – bei dir genauso wie bei mir. Ich denke mir: Das wird gut. Und du vielleicht: Ich fühle mich wohl. Gemeinsames Lachen und der Austausch von Erfahrungen runden diese erste Begegnung ab.

Ob wir uns sympathisch sind, spüre ich oft schon in den ersten gemeinsamen Momenten. Manchmal zeigt sich das sogar bereits im ersten Gespräch am Telefon. Wenn sich dieses Gefühl vor Ort bestätigt, merke ich sofort, wie ich mich entspannen kann. Die Freude an der Zusammenarbeit wird stärker als jeder Leistungsdruck.

Mir ist wichtig, dass du genau dieses Gefühl auch spürst. Deshalb sehe ich dich als Mensch vor mir – mit Gefühlen, mit Bedürfnissen, mit Persönlichkeit. Darauf lege ich meinen Fokus und nicht auf die perfekte Pose oder das perfekte Bild.

Wenn die gegenseitige Sympathie fehlt, fällt es mir schwer, dich so zu begleiten, wie du es verdient hast. Deshalb erlaube ich mir, Aufträge abzulehnen, wenn sich etwas nicht stimmig anfühlt. Ich bin dankbar, dass das bisher noch nie nötig war.

Für mich wird meine Arbeit leicht, wenn ich spüre, dass du dich wohlfühlst mit mir. Damit echte und natürliche Bilder entstehen können, ist es wichtig, dass auch unser Miteinander echt und natürlich ist.

Wenn du zögerst, spüre ich das. Es zeigt sich in deinem Gesicht und in deiner Körperhaltung. In solchen Momenten hilft es mir, wenn du dich traust, dich zu öffnen. Sag mir, wie es dir geht, damit ich mich darauf einstellen und meine Art zu arbeiten anpassen kann.

Ohne gegenseitige Sympathie wird dieses Zusammenspiel und diese Offenheit schnell schwierig. Deshalb möchte ich dir ans Herz legen, bei der Wahl deiner Fotografin oder deines Fotografen nicht nur auf Bildsprache, Angebot und Preis zu achten.

Frag dich auch: Fühle ich mich gesehen? Kann ich ich selbst sein?

Wenn das Gesamtbild passt, fühlt sich ein Fotoshooting nicht nach Arbeit an. Es ist keine unangenehme Situation mehr, in der du dich exponieren musst. Stattdessen wird es zu einem Erlebnis zwischen zwei Menschen, in dem Raum entsteht für Wohlgefühl, Leichtigkeit und das, was sich ganz von selbst zeigen darf.

Möglicherweise hast du beim Lesen eben gedacht: «genau so soll es sich anfühlen». Dann freue ich mich, dich kennen zu lernen.

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